Immer öfter sieht man in Werbeslogans und Prospekten den Begriff „Full-HD“ in Verbindung mit Flachbildfernsehern und Beamern. Wörtlich übersetzt bedeutet „Full-HD“ komplett oder vollständig aufgelöst.
In der Verbindung bedeutet es, dass ein damit ausgezeichnetes Gerät die gleiche physikalische Auflösung besitzt, wie das HDTV-Format. nutzt in seiner maximalen Auflösung 1920 x 1080 Bildpunkte. Ein Full HD Fernseher besitzt dann die gleiche Anzahl an Bildpunkten.
Das muss allerdings nicht bedeuten, dass das Gerät auch damit sofort eine gute Bildqualität hat, denn die hängt von vielen verschieden Faktoren ab. Geräte mit geringeren Auflösungen haben zum Teil sogar eine bessere Qualität vorzuweisen. Wie immer gilt, dass man sich die verschiedenen Modelle im Geschäft vorführen lassen sollte.
Allerdings ist bei Neuanschaffungen immer auch die Zukunftstauglichkeit des Produktes zu beachten. Hier liegt man bei Full HD auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
Allerdings ist die Bezeichnung in keiner Weise von offizieller Seite gesichert und so kann jeder Hersteller relativ frei damit umgehen. Bei Einem kann es als 1080 Zeilen mit Vollbildern (also 1080p), beim nächsten als 1080 Zeilen in Halbbildern (1080i) und bei noch einem Anderen sogar nur als 1080 Zeilen aber mit nur 1440 horizontaler Auflösung ausgelegt werden.
Ganz verschwiegen wird die Bildwiederholrate, also die Hz, zumeist 50, 100 oder 200 Hz im europäischen Raum. Full HD kann andererseits als sinnvolle Erweiterung des HD-Ready Labels verstanden werden, wenn man sich denn auf gleich bleibende Standards einigt. Denn nicht nur der Empfang des HD Formats sollte sichergestellt sein, sondern auch seine aktive Wiedergabe möglich sein.
Fazit: Alles in Allem gibt es aber wichtigere Qualitäten eines LCD oder Plasmagerätes als Full HD fähig zu sein. Denn wie gesagt, das heißt noch nichts wenn es zum Beispiel um die gute grafische Darstellung eines Videospiels geht.